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Blog vs. Vlog im B2B Content Marketing – was funktioniert besser?

 Blog-vs-Vlog

Liebe Leserinnen und Leser,

Marketingverantwortliche schöpfen (leider) nie aus dem Vollen, wenn es um die Marketingbudgets geht. Das war so und wird so bleiben. Es gilt dabei also immer herauszufinden, wo es sich lohnt in den nächsten Monaten zu investieren und speziell bei dem Thema Content wird die Vielzahl möglicher Formate immer mehr. Umso wichtiger ist es exakt zu prüfen, wo Budgets eingesetzt werden. Heute ziehen wir einen kurzen Vergleich zwischen Blogs und Vlogs.

Haben Blogs überhaupt noch eine Daseinsberechtigung oder sind schon alle Content-Konsumenten auf YouTube, TikTok u.ä. abgewandert und schauen sich nur noch Videos an? Ist Video wirklich das dominierende Format auf LinkedIn? Frag 5 Kolleginnen und Kollegen und Du bekommst 6 Antworten.

Wir schauen uns in diesem Blogbeitrag also an, ob es für den B2B-Bereich eine eindeutige Empfehlung gibt.

Inhaltsverzeichnis:

 

Blog vs. Vlog – was sprechen die Zahlen? 

Während einige Unternehmen generell verstärkte Investitionen in das Thema Content vornehmen, trifft man auch auf Unternehmen, die sich gemäß dem Motto „Video first“, total auf Video fokussieren und ihre Budgets für Videoproduktionen drastisch erhöhen.

Zahlen zu Blogs 

  • Die letzte mir zugängliche Statistik von Statista zeigt, dass im Jahr 2019 lediglich 8 % aller Websites einen eigenen Unternehmensblog hatten. Ausgehend davon, dass sich in den letzten 1,5 Jahren einiges entwickelt hat, werden es aktuell wohl maximal 20 % aller Websites sein.

  • Diverse Zahlen und Analysen von HubSpot belegen, dass der Einsatz eines Blogs die durch Google indexierten Webseiten um bis 434 % erhöht, also ein massiver Boost für SEO.

  • Dass Unternehmen, die einen Blog haben um bis zu 67 % mehr Leads generieren, als Unternehmen, die keinen Blog betreiben, können wir für uns selbst und auf Basis von Kundenprojekten nur bestätigen - ein Blog ist fester Bestandteil einer Inbound Marketing Strategie und trägt damit zu spürbar mehr Leads bei.

Zahlen zu Vlogs, die von Wyzowl.com stammen:

  • 87 % der Marketiers, die Videos einsetzen, verzeichnen einen Anstieg des Website-Traffics.

  • 81 % der Marketiers, die Videos einsetzen, haben es dadurch geschafft, die Verweildauer auf der Website zu erhöhen.

  • 83 % der Marketiers, die Videos einsetzen, geben an, dass sie dadurch mehr Leads generieren konnten.

  • 80 % der Marketiers, die Videos einsetzen, können belegen, dass Videos direkt zu mehr Umsatz beitragen.

Dass Video längst kein reines „Marketing-Ding“ ist, wissen alle, die beispielsweise auch im Vertrieb bereits konsequent auf Videomessaging und Videoakquise setzen. 

Databox hat einen eigenen kurzen Research durchgeführt und dabei folgendes herausgefunden:

  • Wenn es um das Thema der Leadgenerierung geht, geben 68 % der Marketiers an, dass ein Blog mehr Leads generiert als ein Vlog.

  • Dies gilt analog für das Thema „Generierung von Website Traffic“, hier waren sogar 84 % der Überzeugung, dass ein Blog mehr Traffic als ein Vlog liefert.

  • Dementsprechend fielen auch die Angaben aus, wie viel Zeit in die Erstellung dieser Content Formate fließt, hier rangierte dann eben auch der Blog mit 73 % klar vor Videos mit 16 %, die restlichen 11 % wurden für die Erstellung anderweitiger Formate verwendet.

Blog oder Vlog – was sind die Vorteile?

Die Vorteile beim Einsatz von Vlogs sind wie folgt:

  1. Ihr stellt eine bessere Verbindung zum Kunden her.
    Klar, Videos erlauben es auf einfache Art und Weise „menschlicher und persönlicher“ zu wirken als ein reiner Textbeitrag. Dies kann zu einer höheren Interaktionsrate führen.

  2. Steigerung der Konversionsrate auf Landingpages.
    In unseren Inbound-Projekten mit Kunden vertreten wir eine klare Meinung: Eine Landingpage, die nicht mit mindestens 15 % konvertiert, muss optimiert werden. Und die Integration von kurzen Videos in Landingpages sind ein richtiger Hebel, um die Konversionsrate zu steigern.

  3. YouTube ist ein Muss in der modernen Marketingstrategie.
    YouTube User zeichnen sich oft durch ein hohes Engagement aus und auch auf das Ranking in den Suchmaschinen zahlt YouTube sehr gut ein.

  4. Videos konvertieren gut.
    Voraussetzung dafür ist die intelligente Integration von CTAs in Videos – Technologien wie Vidyard sind perfekt dazu geeignet, Videos zu Leadgenerierungsmaschinen zu entwickeln. Und alle, die keine CTAs in Videos integrieren, lassen hier viel auf der Straße liegen. Registrierungen für Newsletter oder Blogabonnements, das Routen auf Landingpages u.v.a. sind Optionen, die mit CTAs in Chancen gewandelt werden.

Die Vorteile eines Blogs:

  1. Steigerung des organischen Traffics: Wie die oben erwähnten Zahlen eindrucksvoll belegen, ist ein SEO-optimierter Blog ein richtiger Traffic-Booster. Unternehmen, die bloggen, verzeichnen einen massiven Anstieg des organischen Traffics auf ihrer Website.

  2. Ein Blog schafft (Mehr)Wert: ein Blog ist sicherlich das Format, welches Euch erlaubt auf die „einfachste“ Art und Weise Content zu publizieren, der Euren Kunden echten Mehrwert bietet. Es muss nicht immer ein Whitepaper oder ein Video sein, manche Menschen präferieren immer noch das geschriebene Wort. Ein Blog ist perfekt geeignet Impulse zu setzen und Herausforderungen und Entwicklungen zu adressieren, ohne dass Ihr in epische Tiefen eintauchen müsst - perfekt zum „anteasern“.

  3. Blogs lassen sich für SEO einfacher optimieren: Es empfiehlt sich, vor jedem neuen Blogartikel eine Keyword-Recherche durchzuführen. Ein Blog erlaubt es, sich sehr gut auf relevante Keywords und Fragen Eurer Kunden zu fokussieren. Gerade auch „long tail keywords“, also Suchphrasen, die durch mehrere Worte repräsentiert werden (z.B. „Social Selling Workshop für B2B“) lassen sich perfekt aufgreifen und helfen Euch dabei den Traffic zu steigern. Perfekt ist ein Blog auch deswegen, weil Ihr direkt aus dem Blogartikel heraus auf Landingpages oder andere spezielle Unterseiten verlinken könnt. Ihr habt also die Option einen Besucher durch die Website zu „führen“. Last, but not least, sind Blogartikel natürlich auch extrem gut geeignet, um diese auf LinkedIn und XING zu teilen. Somit hilft ein Blog auch den Kollegen im Vertrieb im Rahmen einer modernen B2B Neukundenakquise und dem Social Selling. 

  4. Educational- anstatt Ego-Content: Meine Meinung ist, dass mindestens 60-70 % des zu produzierenden Contents nichts mit Eurer Lösung, Eurem Produkt oder Eurem Service zu tun haben sollten, sondern Themen aufgreifen, die Eure Kunden beschäftigen. Hierfür ist ein Blog perfekt geeignet. Durch relativ kurze Blogartikel, die den „Schmerz“ eurer Kunden adressieren, demonstriert Ihr, dass Ihr Eure Kunden versteht – und Verständnis schafft Vertrauen.

  5. Guest Blogging: Egal, ob Ihr auf einer optimalerweise gut gerankten Website mit einer für Euch hohen und relevanten Reichweite als Gastautor auftretet oder Euren Blog mit einem Beitrag eines renommierten Autors anreichert, beides dient Eurer Sichtbarkeit.

Blog oder Vlog - warum nicht einfach beides?

Ich meine, dass es für die Frage „Blog oder Vlog“ nur eine Antwort gibt: Macht am besten Beides.

Integriert kurze Videos in Euren Blog. Diese könnt Ihr wiederum in Social Media einsetzen, um mehr Traffic auf Euren Blog zu lotsen. Die Kombination aus beiden wird Euch helfen, Euer Google Ranking zu steigern und damit mehr qualifizierten Traffic auf Eure Website zu ziehen. Oder Ihr dreht den Spieß einfach um, veröffentlicht den Blog und kreiert daraus einige kurze Videosequenzen für Social Media.
So schafft Ihr es all den unterschiedlichen Präferenzen Eurer Kunden und Interessenten gerecht zu werden.

Es wäre doch ein Jammer, wenn teils stundenlange Arbeit für einen Blog oder ein Video nur deswegen nicht konsumiert wird, weil Ihr den Inhalt nur in einem Format ausspielt, oder?

Wenn Ihr die Content-Produktion gut durchdenkt, dann könnt Ihr aus einem Thema drei Formate bauen: Startet beispielsweise mit einem qualitativ hochwertigen Blogartikel in der richtigen Länge, also mindestens 300 Wörter, gerne aber auch mehr als 1000 Wörter, denn das mag Google – je mehr Inhalt, desto besser versteht ihn Google. Dieser Blog hat beispielsweise ca. 1.300 Wörter. Mit dem Blogtitel könnt Ihr dann wiederum einen Podcast produzieren und als Vlog veröffentlichen. Abschließend erstellt Ihr aus den Highlights Infografiken – aus 1 mach 3.

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Philipp

 

Weiterführendes Material:

Blogartikel

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