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10 Tipps für Landing Pages, die überdurchschnittlich gut konvertieren

 Landingpages Tipps KonvertierungLanding Pages sind zentrale Erfolgsfaktoren im Inbound Marketing, wenn es darum geht, Besucher Ihrer Website zu Leads zu konvertieren und ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Grund genug, um Ihnen die wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Landing Page an die Hand zu geben, sodass Sie optimalerweise eine Conversion Rate von über 20% erzielen. 

Sie können den besten Content produzieren – wenn die Landing Page nicht optimal ist, wird die Conversion mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Ihren Erwartungen liegen.

Ausgehend von den häufigsten Fehlern, finden Sie nachstehend unsere 10 Tipps für die Erstellung erfolgreicher Landing Pages.

 

1. Keine falschen Versprechungen

Versuchen Sie nicht Ihre Besucher auszutricksen, indem Sie eine falsche Erwartungshaltung wecken – versprechen Sie nur, was Sie halten können. Bitte kündigen Sie im Teasertext zur Landing Page nichts an, was Sie auf der Seite nicht auch wirklich offerieren. Wenn Sie mit derartigen „negativen Ködern“ arbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie verbrannte Erde hinterlassen und der Besucher nicht mehr zurück kommt.


2. Verfolgen Sie EIN klares Ziel

Erfolgreiche Landing Pages verfolgen EIN klares Ziel, nicht mehrere. Wenn Sie mehrere verschiedene CTA‘s einsetzen, sorgt das bei Ihren Besuchern für Verwirrung. Angenommen, Sie offerieren im Teastertext ein E-Book zum Download und bieten auf der Landing Page neben dem Download noch eine Anmeldung zu einem Webinar und den Verweis auf einen Blogartikel an, setzen Sie Ihren konvertierungswilligen Besucher zu vielen unterschiedlichen Impulsen aus. Optimalerweise gilt: ein CTA für ein klares Ziel.


3. Verstecken Sie Ihren CTA nicht

Positionieren Sie Ihren CTA prominent, damit Sie Ihre Klick- und Konversionsrate optimieren. Besucher haben keine Zeit zu überlegen, was Sie auf der Landing Page tun sollen oder wo sie klicken müssen. Immer wieder entdecken wir auf Landing Pages beispielsweise, dass eine ellenlange Beschreibung des offerierten Contents erfolgt und der CTA sitzt am untersten Ende der Landing Page. Nein – platzieren Sie den CTA oben gut sichtbar. Lassen Sie schmückendes Beiwerk um den CTA weg, führen Sie den Besucher geradewegs auf den CTA-Button.
 

4. Immer auf Responsive Design testen

Selbst im B2B-Bereich steigen die Raten zur mobilen Nutzung unentwegt weiter an. Bis Ende 2018 wird erwartet, dass weltweit ca. 79% der Internetnutzung über Mobilgeräte erfolgen wird. Daher gilt für Landing Pages das Gleiche wie für Ihre Website – sie müssen durchgängig responsive sein. Jeder, der schon mal versucht hat eine nicht responsive Landing Page oder Webseite auf seinem Smartphone zu durchforsten weiß, dass damit der Website-Besuch ein jähes Ende nehmen kann.


5. Bewahren Sie immer Ihr Corporate Design

Manch einer meint, im Rahmen der Bereitstellung von Landing Pages einen schier unendlichen, kreativen Spielraum zu haben. Wir raten davon ab. Sicherlich dürfen Sie sich im Rahmen Ihrer CD austoben, aber eben nicht den Eindruck erwecken, dass Ihr Besucher auf der Landing Page eines anderen Unternehmens gelandet ist.


6. Vorsicht bei Pop-Ups

Nichts vertreibt Ihren Besucher schneller als ein unerwarteter oder überzogener Einsatz von Pop-Up‘s. Laut Statista ist der Anteil der Ad-Blocker-Anwender zwischenzeitlich bei fast 25% angelangt – eine klare Ansage.


7. Immer A/B-Tests fahren

Wenige Methoden haben sich sowohl im Offline- als auch im Onlinebereich gleichermaßen durchgesetzt – der A/B-Test gehört zweifellos dazu. Was früher bei Anzeigen, Mailings u.ä. verwendet wurde, ist heute genauso in der Online-Welt zu Hause. Daher raten wir Ihnen auch bei Landing Pages konsequent mit A/B-Tests zu arbeiten. Wenn Sie dies konsequent machen, basieren Ihre Entscheidungen auf Daten und nicht auf Schätzungen, Meinungen und Prognosen. Angeblich wird das A/B-Testing von nur ca. 52% der Firmen angewendet, die Landing Pages einsetzen.


8. Haben Sie Ihre Page Load Time im Griff

Wer kennt sie nicht, die alte Weisheit „Geduld ist eine Tugend“. Das mag schon sein, aber spätestens im digitalen Zeitalter und in der digitalen Welt, ist für diese Tugend bei Landing Pages definitiv kein Platz. Achten Sie stringent auf Ihre Ladezeiten. Besucher erwarten binnen maximal 2 Sekunden das zu sehen, was sie angeklickt haben. Bereits bei einer Dauer von 3 Sekunden werden Sie Besucher verlieren.


9. Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung von SEO

Um mehr qualifizierte Besucher auf Ihre Landing Page zu lotsen und dementsprechend mehr Conversions zu erzielen, sollten Sie auch bei Landing Pages immer an Ihre SEO-Pflichten denken. Verwenden Sie den richtigen Content, die richtigen Keywords und alle notwendigen Onsite-Optimierungen, so wie Sie es von Ihrer Website gewohnt sind.


10. Nicht zu viele Felder in Kontaktformularen

„Keep it sweet and short.“ Das gilt erst Recht für die Anzahl der Felder in den Kontaktformularen auf Ihren Landing-Pages. Wir wissen selbst, wie hoch die Versuchung ist, möglichst viele Fragen und Felder abzubilden, aber es ist ein Showstopper. Die optimale Anzahl von Feldern liegt bei 3 bis 5 Feldern. Denken Sie immer daran: wenn Sie Ihrem Besucher relevanten Content offeriert haben, der seine Fragen beantwortet, wird er immer wieder kommen. Und mit „smart forms“, wie Sie Tools wie HubSpot anbieten, können Sie bei jeder Conversion neue Daten und Informationen generieren. Somit bauen Sie sukzessive wertvolle Profile Ihrer Leads auf. Darüber hinaus gibt es Tools wie Echobot, die sozusagen im Hintergrund eine Anreicherung von expliziten Daten wie Branche des Unternehmens, Mitarbeiterzahl, Umsatz u.ä. Informationen vornehmen können, ohne dass Ihre Besucher diese Daten eingeben müssen.


Und jetzt frisch ans Werk und fleißig Conversions sammeln! Wir sind uns fast sicher, Ihre neuen Landing Pages werden ein Hit!


Happy converting!
Philipp Moder

 

Crashkurs Inbound Marketing

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