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6 Tipps für Ihre erste Webinar-Präsentation

Webinar-Tipps.jpgOhne Zweifel haben sich Webinare sowohl im Vertrieb als auch im Marketing in den meisten Branchen bereits etabliert. Und auch die Unternehmen, die Webinare bis dato für interne Zwecke genutzt haben, entdecken zunehmend die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von Webinaren ergeben. Webinare sind fester Bestandteil in der B2B Neukundenakquise und auch im Inbound Marketing sind sie fester Bestandteil eines automatisierten Lead Nurturing Prozesses. Doch für jeden von uns ist irgendwann das „erste Mal“, denn es ist ein Unterschied einen Vortrag vor einem Publikum zu halten oder ein Webinar zu halten. Selbst für gestandene Profis, die seit Jahren auf Seminaren, Kongressen, Konferenzen und Messen Vorträge halten, ist das erste Webinar eine Herausforderung.

Damit Sie und Ihr Publikum keine Überraschung erleben, macht es Sinn sich umfassend und mit der notwendigen Zeit darauf vorzubereiten. Nachstehend haben wir für Sie 6 Tipps, die Ihnen helfen,  Ihre erste Webinar-Präsentation zu einem Erfolg werden zu lassen.

Tipp #1: Befassen Sie sich mit der Technologie-Plattform

Zwischenzeitlich gibt es eine Vielzahl von möglichen Webinar-Technologien, die wirklich für jede Art und Größe von Webinaren ausgelegt sind. Und die meisten Webinar-Technologien sind auch kein technisches Hexenwerk. Dies verleitet Präsentatoren immer wieder dazu, sich erst ein bis zwei Tage vor dem Webinar mit der Technologie vertraut zu machen. Manchmal denken Präsentatoren, dass eine Webinar-Technologie Gedanken lesen kann. Sie sollten Webinare genauso ernst nehmen wie Live-Vorträge in einem Plenum. Und selbst erfahrene Live-Redner sehen sich bei einem Webinar mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, denn es gibt keine Möglichkeit Blickkontakt aufzunehmen oder aus Gesten und Mimik des Publikums zu lesen.
Ihr virtuelles Publikum merkt sehr schnell ob Unsicherheiten bestehen, sei es mit dem Aufrufen des nächsten Slides, Screen Sharing oder eine Umfrage zu starten. Ein sicherer Umgang mit der Technologie ist der Garant für ein souverän abgehaltenes Webinar.
Einige Anbieter von Webinar-Technologien bieten sogar kostenlose Tutorials und Trainings zum Umgang mit der Technologie an, nehmen Sie sich die Zeit und nutzen diese.


Tipp #2: Setzen Sie auf professionelle Unterstützung

Jeder Speaker hat bei einem Live-Vortrag ein Team von Unterstützern um sich – sei es ein Event-Planer oder Ton- und Lichttechniker. Genauso sollten Sie es bei Webinaren handhaben. Erfahrungsgemäß macht es Sinn, dass es mindestens eine weitere Person gibt, die sich um (Notfall)Moderation, Hosting und allgemeine und technische Assistenz kümmert. Das Gefühl, dass jemand für den „Fall der Fälle“ an Ihrer Seite steht, erlaubt es Ihnen sich voll und ganz auf die Inhalte und Ihren Vortrag zu konzentrieren. Darüber hinaus bedarf es einer professionellen und Webinar-konformen Aufbereitung Ihrer Präsentation. Bitte nehmen Sie sich genügend Zeit mit sich mit Ihrem Team zu dem geplanten Webinar auszutauschen und Probeläufe zu durchlaufen. Je besser Ihr Supporter-Team weiß, was passieren soll und kann, desto besser kann es Sie unterstützen. Als Einsteiger werden Sie sich in den ersten Webinaren sehr stark auf diesen Support verlassen, je mehr Webinare Sie gehalten haben, desto weniger ist die Unterstützung notwendig.

Tipp #3: Planen Sie voraus

Wenn Sie sich mit all den Möglichkeiten der Webinar-Technologie vertraut gemacht haben, können Sie sehr genau planen was, wann und wie in Ihrem Webinar passieren soll. Möchten Sie Umfragen einstreuen? Wollen Sie einen Livechat offerieren? Oder möchten Sie Videos, Screenshots, Infografiken o.ä. teilen? Gerade Aktivitäten durch die Sie in den direkten Dialog mit den Teilnehmern gehen, sollten im Vorfeld sauber definiert werden. Damit alles reibungslos funktioniert, sollten Sie diese drei Punkte beachten:

  1. Nutzen Sie Layouts, die sicherstellen, dass Sie naht- und reibungslos von einer Aktivität zur nächsten gelangen.
  2. Greifen Sie auf Ihr Support-Team zurück, damit eine reibungslose Interaktion mit den Teilnehmern gewährleistet ist.
  3. Arbeiten Sie mit „Platzhaltern“ in den Slides, damit Sie wissen, an welcher Stelle Sie in welche Interaktion mit den Teilnehmern gehen wollten.

Tipp #4: Üben, üben, üben

Einer der wichtigsten, kritischsten Punkte - selbst wenn Sie schon Erfahrung mit Präsentationen, Vorträgen in anderen Umfeldern haben - bitte üben Sie. Achten Sie bei den Probeläufen darauf, dass Sie mit dem gleichen PC/Notebook, mit dem gleichen Audio-Equipment und dem gleichen Internet-Zugang testen, das hilft maßgeblich sicherzustellen, dass sich Ihr Webinar nicht nur gut anhört, sondern auch bestens aussieht. Nutzen Sie die Aufzeichnungsfunktion und hören Sie sich die Testläufe gemeinsam mit Kollegen an. Bitte achten Sie vor allem darauf, dass die bestmögliche Audio-Qualität sichergestellt ist, es gibt nichts Schlimmeres, als eine minderwertige Audio-Qualität

Tipp #5: Integrieren Sie interaktive Elemente mit Bedacht

Zugebenermaßen – die Versuchung ist groß. Moderne Technologie-Plattformen offerieren so viele tolle Features und man ist geneigt, alles von Beginn an zu integrieren und auch nutzen zu wollen. Und natürlich ist es so, dass je stärker Sie in die Interaktion mit den Teilnehmern gehen, desto besser werden sich die Teilnehmer an Sie erinnern und zukünftig mit Ihnen in einen Austausch gehen. Doch auch bei Webinaren gilt: manchmal ist weniger mehr. Nehmen Sie zu Beginn bitte nur zwei bis drei interaktive Elemente auf und lassen Sie sich dabei von Ihrem Support-Team unterstützen. Je sicherer Sie sich dann fühlen, desto mehr interaktive Features können Sie dann einsetzen.

Tipp #6: Nachdem Webinar ist vor dem Webinar

Zeichnen Sie Ihre Webinare auf, nicht nur für Ihre Teilnehmer bzw. Nicht-Teilnehmer, sondern auch für sich selbst. Diese sogenannten Webcasts eignen sich einerseits hervorragend um das Webinar all denjenigen zur Verfügung zu stellen, die an dem Termin verhindert waren – wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei einer entsprechenden Bewerbung des Webcasts im Nachgang die Quote an Abrufen oftmals spürbar höher ist, als die der Live-Teilnehmer - andererseits ist er aber auch für Sie der beste Gradmesser. Analog zu den Testläufen sollten Sie sich das Webinar gemeinsamen mit Kollegen und Ihrem Support-Team nochmals in Ruhe anhören und ansehen. Waren die Interaktionen an der richtigen Stelle?

Die 5 don´ts, die Sie unter allen Umständen vermeiden sollten:

  1. Nicht länger als 30 Sekunden für die Einführung verwenden – die Teilnehmer sind da, um mehr zu erfahren und von Ihnen zu lernen!
  2. Reden Sie nicht zu lange über sich selbst, kurze Vorstellung bitte – Sie dürfen davon ausgehen, dass sich die Teilnehmer im Rahmen der Registrierung über Sie, Ihre Vita und Ihr Unternehmen informiert haben!
  3. Leider stark verbreitet – der Screen Share zu Beginn: bitte gehen Sie davon aus, dass Ihre Gäste kein Interesse daran haben, wie Ihr Desktop aussieht und welche E-Mails Sie gerade erhalten!
  4. Dialog statt Monolog – neben persönlichen Meetings und Telefonaten sind Webinare der dritte Kanal für den direkten Dialog. Versuchen Sie alle 5 bis 10 Minuten Ihre Teilnehmer in irgendeiner Art und Weise anzusprechen und zu integrieren.
  5. Wenn 3 Sekunden zur halben Ewigkeit werden: bitte vermeiden Sie Sprechpausen, die länger als 3 Sekunden sind – Ihre Gäste haben nur Ihre Stimme, kein Gesicht, keine Mimik, keine Körpersprache. Längere Pausen können bei Teilnehmern dazu führen, dass sie denken, dass die Internetleitung instabil ist oder die Audiotechnologie nicht mehr funktioniert.

    Happy webinar wünscht Ihnen
    Philipp Moder

 

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